Skip to main content

Was ist Blocks CMS?

Blocks CMS - Teaser

Letzte Woche kündigte Pixel & Tonic in einem Tweet ihr erstes eigenes Content-Management-System an. 

Erste Details waren knapp, doch inzwischen haben die Entwickler einen umfassenderen Einblick gegeben, woran sie in den letzten zwei Jahren als Nebenprojekt gearbeitet haben: ein neues CMS namens Blocks.
 

Blocks CMS: On the Rocks

Was macht es besonders?

Der Name verrät bereits das Kernkonzept: Blocks setzt auf Content Blocks, ein flexibles Feldsystem, mit dem Entwickler die Inhaltsstruktur für jede Sektion, Seite, Benutzergruppe oder Datei individuell definieren können. Standardmäßig enthält das CMS nur wenige Felder, etwa Titel für Einträge oder Vor- und Nachname für Benutzer. Alles andere lässt sich frei konfigurieren.

Auch die weiteren Funktionen klingen vielversprechend:

  • Mehrsprachigkeit
  • Entwürfe
  • Updates mit nur einem Klick für System und Plugins
  • Mehrstufige Benutzerverwaltung
  • Leistungsstarkes Templating

Blocks was built for web designers and developers who like to code every last HTML node by hand. It’s for web agencies that strive to make their clients happy by delivering the best solution possible.

— Brandon Kelly

Wie viel wird Blocks kosten?

Pixel & Tonic positioniert Blocks als CMS, das sich sowohl für kleine Landingpages als auch für große News-Websites mit vielen Sektionen eignet. Das Preismodell ist modular: Der Core ist kostenlos, zusätzliche Funktionen sind als kostenpflichtige Add-ons erhältlich.

  • Publish Pro: Mehrere Sektionen, Entwürfe und Versionsverwaltung für 100 US-Dollar

  • Users: Benutzerverwaltung für 100 US-Dollar

  • Language: Mehrsprachige Websites für 100 US-Dollar

  • Cloud: Cloud-Speicher wie Amazon S3 für 50 US-Dollar

  • Rebrand: Eigenes Logo im Admin-Bereich für 50 US-Dollar

Für kleinere Projekte ist Blocks damit deutlich günstiger als ExpressionEngine, Pixel & Tonics bisherige Plattform. Wer mehrere Sektionen benötigt, die Website jedoch allein betreut und weder Cloud-Speicher noch Rebrand verwendet, zahlt 100 US-Dollar. Realistisch gesehen werden die meisten Kundenprojekte bei mindestens 200 US-Dollar liegen, da Publish Pro und Users in der Regel beide benötigt werden. Mehrsprachigkeit, Cloud und Rebrand sind stark projektabhängig.

Wie erweiterbar ist es?

Da Pixel & Tonic ihre Bekanntheit als Plugin-Entwickler für ExpressionEngine erlangt haben, überrascht es nicht, dass Erweiterbarkeit einen hohen Stellenwert hat. Blocks verfügt über eigene APIs, in die sich Plugins einklinken können. Plugins können zudem eigene APIs, Controller, Templates und Frontend-Ressourcen bereitstellen. Eine durchdachte Plugin-Architektur, kein nachträglicher Einfall.

Ab wann ist es verfügbar?

Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Eine private Beta soll so bald wie möglich starten, Version 1.0 wird für das nächste Jahr erwartet. Pixel & Tonic plant, die ExpressionEngine-Plugins parallel weiterzuentwickeln, wobei Blocks mittelfristig zum Hauptfokus werden dürfte, sollte das CMS vom Markt angenommen werden.

Thomas Sausen

Webentwickler

Selbstständiger Webentwickler, der 2005 mit WordPress-Websites anfing, dann zu ExpressionEngine wechselte und 2013 sein Herz an Craft CMS verlor. Als Gründer von Craftentries, berichtet er seit 2015 über das Craft-Ökosystem.